Radfahrende – Unfallstatistik

Das Fahrrad ist über alle Altersstufen hinweg ein wichtiges Fortbewegungsmittel und sorgt auf einfache, gesunde und umweltfreundliche Weise für mehr Mobilität. Durch Pedelecs werden neue Nutzergruppen erschlossen, die das Radfahren bisher gemieden hatten.

Radfahrende gehören zu den stark gefährdeten Verkehrsteilnehmenden. Mit Ausnahme des Fahrradhelms gibt es für sie kaum passive Sicherheitseinrichtungen. Umso wichtiger sind daher eine umsichtige Fahrweise und die Nutzung aller Sicherheitsressourcen, wie die Beleuchtung. Es sind jedoch auch alle anderen Verkehrsteilnehmenden gefordert Rücksicht zu nehmen.

Im Jahr 2022 bei Straßenunfällen verunglückte Radfahrende:

GesamtLeichtverletzteSchwerverletzteGetötete
Insgesamt97.95881.47916.005474
davon bis 15 Jahre9.2868.3519296
davon ab 65 Jahre19.42814.3944.754280
Quelle: Statistisches Bundesamt

Vor allem Kinder bis 15 Jahre und ältere Menschen haben mit dem Fahrrad im Straßenverkehr ein hohes Unfall- und Verletzungsrisiko. Kinder sind von den Mehrfachanforderungen des Radfahrens oftmals noch überfordert. Bei Jugendlichen zeigt sich hingegen ein sorgloser oder gar riskanter Fahrstil. In dieser Altersgruppe nimmt auch der Anteil des Helmtragens ab.

Bei älteren Radfahrenden können körperliche Beeinträchtigungen oder Reaktionsschwächen zu Unfällen mit häufig schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Dies hängt auch mit der nachlassenden Widerstands- und Regenerationskraft zusammen.

Radfahrende – Unfallstatistik

Kategorien

|

Teilen