„Fahrradfreundlichste Schule Deutschlands“ gesucht

Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und die Initiative AKTIONfahrRAD haben für das Jahr 2023 das Bewerbungsverfahren für die  „Fahrradfreundlichste Schule Deutschlands“ gestartet. Zum bundesweiten Wettbewerb sind bis zum 31. Mai 2023 alle weiterführenden Schulen aufgerufen, an denen mindestens zwei Lehrkräfte regelmäßige Fahrradprojekte durchführen. Prämiert werden die drei besten Einreichungen. Die beste Schule gewinnt eine Kursfahrt zur Preisübergabe, eine Fahrradabstellanlage und 20 Schoolbikers-Gewinnertrikots. Daneben gibt es noch einen Sonderpreis, mit dem besondere Fahrradaktionen im sozialen, kulturellen oder auch politischen Bereich ausgezeichnet werden.

DVW-Chef Daniel Schüle zu den Zielen des Wettbewerbs: „Das Fahrrad ist für die Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen enorm wichtig und von zentraler Bedeutung für die Präventionsarbeit der Verkehrswacht. Mit dem Wettbewerb wollen wir Schulen motivieren, auch über die Radfahrausbildung hinaus, die Fahrradmobilität, aber auch die Sicherheit von Kindern zu fördern.“

Die Radfahrausbildung in der 3. und 4. Klasse ist der Höhepunkt und vorläufige Abschluss der schulischen Verkehrserziehung. Sie ist in den Lehrplänen der Bundesländer fest verankert und die bestimmende Größe in der Mobilitätbildung von Kindern. Die Fahrfähigkeiten sind bei immer mehr Kindern allerdings schlechter ausgebildet, was auch an ungünstigen Voraussetzungen und fehlender Unterstützung im Lebensumfeld liegt. Diese Defizite können nur schlecht aufgefangen werden, denn nach der Grundschule gibt es keine flächendeckenden Fahrrad-Angebote mehr. Die Unfallgefahren steigen jedoch, denn die Alltagswege werden länger und immer öfter mit dem Fahrrad zurückgelegt. 

Darum spricht sich die DVW für bundesweite Radfahrtrainings in weiterführenden Schulen aus und auch AKTIONfahrRAD engagiert sich mit vielfältigen Aktionen und Projekten wie die Deutsche Schulmeisterschaft oder das „Fette-Reifen-Rennen“, um Fahrradfahren im Schulkontext zu etablieren.

Ulrich Fillies von AKTIONfahrRAD: „Mit Hinblick auf Umwelt-, Gesundheits- und Verkehrsprobleme ist es notwendig, bereits im Jugendalter verstärkt auf Fahrradmobilität zu setzen. Besonders nach der Grundschule brauchen wir hierbei passende und sinnvolle Angebote und engagierte Lehrkräfte, die bei der Umsetzung unterstützen. Die Auszeichnung als „Fahrradfreundlichste Schule Deutschlands“ ist eine Maßnahme, um diese Projekte vor Ort zu fördern.“

Bewerbungen für die Auszeichnung „Fahrradfreundlichste Schule Deutschlands“ können auf der AfR-Homepage unter www.aktionfahrrad.de eingereicht werden. Alle Interessierten werden gebeten, dafür ein Profil anzulegen (Login-Bereich). Alle notwendigen Infos und Materialien stehen dann zur Verfügung.

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Berlin,

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