Unfallbilanz 2025: Mehr Verkehrstote und stagnierend hohe Zahl an Verletzten

Im Jahr 2025 verloren 2.814 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Das geht aus vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Verkehrstoten damit leicht um 2 Prozent an, was 44 Todesopfern entspricht. Bei nahezu allen Verkehrsteilnahmearten kamen mehr Mensch ums Leben. Die Zahl der Verletzten blieb mit 366.000 auf einem hohen Niveau. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) fordert angesichts der Lage ein Umdenken und mehr Fokus auf Präventionsarbeit.

DVW-Präsidentin Kirsten Lühmann: „Die Zahl der Verkehrstoten ist wieder gestiegen. Pro Tag sterben immer noch acht Menschen im Straßenverkehr. Niemand kann diese Warnsignale übersehen. Wir brauchen dringend mehr Aufmerksamkeit für die Verkehrserziehung, mehr Mobilitätstrainings und wirksame Aufklärung für alle Altersgruppen. Hier müssen wir früh anfangen und wieder stärker in die Zusammenarbeit gehen.“

Schwerpunkt Schulwegsicherheit

Beim sicheren Schulweg zeigt sich an vielen Stellen die erfolgreiche Zusammenarbeit von Eltern, Schule, Polizei und Verkehrswacht. Die DVW hat sich darum erstmals ein Jahresthema gegeben und widmet sich in 2026 verstärkt der Sicherheit auf dem Schulweg. Dabei sollen bewährte Projekte sowie neue Ideen der Verkehrswachten vor Ort sichtbarer werden. Ob Schulwegtraining, Radfahrausbildung, Aktionen gegen Elterntaxis oder das Schülerlotsenprogramm – die DVW will zeigen, wie gute und erfolgreiche Mobilitätserziehung aussieht und wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Verkehrssicherheitsarbeit ist.

Unfallbilanz 2025: Mehr Verkehrstote und stagnierend hohe Zahl an Verletzten

Berlin,

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